Neues aus der Tischtennisabteilung

Begründung

Neue Voraussetzungen aufgrund der Corona-Infektionslage: Die Politik hat mit neuen Beschlüssen reagiert. Am 10. Februar verlängerte die Ministerpräsidenten-Konferenz mit Kanzlerin Merkel den Lockdown für die Bundesrepublik bis 7. März 2021, also um drei Wochen. Entsprechend wurde auch die Landesverordnung Baden-Württemberg geändert. Die zuletzt von TTBW verfolgte Saisonplanung ist damit hinfällig. Thilo Gibs, Vizepräsident Wettkampfsport in TTBW: „Damit fehlen uns drei weitere Spieltage, um die Saison fortzusetzen.“
Ohnehin ist nicht mit Hallenöffnungen unmittelbar nach dem 7. März zu rechnen. Aus Kreisen des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB) wurde per Verlautbarung die Forderung an die Politik gerichtet, Vereinssport nach den Osterferien wieder zuzulassen. Fügt man anschließend noch zwei Wochen Trainingszeitraum an, wäre der früheste Start-Termin für die Saison-Fortsetzung Ende April. In einigen Kommunen ist darüber hinaus eine geringe Bereitschaft erkennbar, einer Öffnung der Sporthallen zu diesem Zeitpunkt zu folgen.
Zudem folgt am 22. – 24. Mai noch das Pfingst-Wochenende. Dies ist entsprechend dem Rahmenterminplan spielfrei. Der wiederum weist am 29. Mai den Punktspielabschluss mit den Relegationsspielen aus.
All diese Rahmenbedingungen einbezogen, würden somit gerade noch die vier nachträglich eingeschobenen Reservespieltage „Pandemie“ verbleiben. Diese reichen nicht aus, um eine vollständige Durchführung der Saison 2020/21 sicherzustellen. In einigen Spielklassen stehen für manche Mannschaften noch bis zu acht Spiele aus, um die die Saison abzuschließen.
Bereits Ende letzten Jahres hatte das TTBW-Präsidium beschlossen, die laufende Spielzeit 2020/21 in einer Einfach-Runde zu Ende zu spielen. Bis zuletzt hoffte man, dass der Zeitrahmen für diese Planung noch ausreichen würde. Doch nun ist diese Hoffnung zerplatzt.
Dazu TTBW-Präsident Rainer Franke: „Ich hätte mir gewünscht, dass wir noch einmal spielen.“ Jedoch scheitert TTBW an den Realitäten, ebenso wie die großen Landesverbände in Bayern, Hessen und Niedersachsen (Beschluss-Vorlage). Lediglich Westdeutschland hält seinen Zeitplan für einen Neu-Start noch aufrecht. Hintergrund ist ein anderer Saison-Fortschritt im WTTV (früherer Saisonstart und keine Pfingstferien).

Perspektiven

Ziel ist zunächst einmal die baldige Öffnung für den Trainingsbetrieb. Setzt sich der
Rückgang der Inzidenzzahlen fort, erhoffen sich die Verantwortlichen in TTBW, bald wieder Vereins-Angebote für ihre Mitglieder machen zu können. „Nach dem ersten Lockdown haben unsere Vereine gezeigt, dass sie sehr gute Hygienekonzepte ausgearbeitet und auch umgesetzt haben. So können wir die Gesundheit in unserer Nicht-Kontakt-Sportart Tischtennis bestmöglich schützen“, argumentiert TTBW-Präsident Franke.
Sorgen macht den Mitarbeitern des Verbandes, dass die Aktiven, vor allem die Kinder und Jugendlichen, dem Tischtennissport erhalten bleiben. Entsprechend arbeitet TTBW derzeit an alternativen Spielangeboten für die Sommerzeit. Für den Fall, dass die Infektionslage in den Monaten April bis Juli wieder Sport in der Halle zulässt, will man vorbereitet sein. Dabei wird an einen Team-Cup, das TTBW-Race, organisierte Freundschaftsspiele und andere Ideen gedacht.
Für die Saison 2021/22 wird die Spielklassen-Einteilung auf Basis der Abschluss-Tabellen 2019/20 vorgenommen. Denn: Die Saison 2020/21 geht – wie oben beschrieben – nicht in die Wertung ein.


In diesem Sinne haltet durch, bleibet xsond und hoffentlich bis bald.

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